Sommertour des Bürgermeisters in Winsen: Im Austausch mit Menschen, Unternehmen und Ortsteilen
von Stadt Winsen (Luhe) am 16.07.2026Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour besuchte Bürgermeister André Wiese wieder zahlreiche Einrichtungen, Unternehmen, Verbände und Institutionen in Winsen. Ziel der jährlichen Sommertour ist es, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen, Einblicke in aktuelle Entwicklungen zu gewinnen und sich über Projekte und Herausforderungen aus erster Hand zu informieren. Die Themen waren dabei erneut so vielfältig wie die Stadt selbst.
Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den Kindertagesstätten in Winsen und seinen Ortsteilen. Bei Besuchen in den Kitas in Stöckte, am Krankenhaus und in Pattensen verschaffte sich der Bürgermeister einen Eindruck vom Zustand der Bestandsgebäude. Insgesamt befinden sich 15 Kita-Standorte in der Verantwortung der Stadt, die derzeit gezielt in ihre Modernisierung investiert. So wurde in Stöckte ein Hitzeschutz durch Sonnenschutzfolien und Sonnensegel geschaffen. In der Kita am Krankenhaus werden aktuell die Sanitärräume umfassend saniert. In Pattensen bei Trudis Arche sind bereits mehrere kleinere Maßnahmen angelaufen, zugleich wird die weitere Planung vorbereitet. Grundlage dafür ist eine umfassende Bestandsaufnahme, die auch für die übrigen Kitas Maßnahmen zur baulichen und funktionalen Aufwertung vorsieht.
Ein weiterer Programmpunkt führte den Bürgermeister zu mehreren regionalen Familienunternehmen: der Dachdeckerei Bathel, Blumen Brunke, der Bäckerei Soetebier sowie dem Handwerksunternehmen BaBaTec. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch sowie die Bedeutung familiengeführter Betriebe für den Wirtschaftsstandort. „Familienunternehmen sind das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze, bilden junge Menschen aus und übernehmen oft über Generationen Verantwortung für unsere Stadt. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und bestmögliche Unterstützung“, betonte der Bürgermeister.
Auch die Entwicklung der Innenstadt stand auf dem Programm. Bei einer Baustellenbesprechung informierte sich der Bürgermeister über den aktuellen Stand der Arbeiten. Der Innenstadtumbau befindet sich auf der Zielgeraden. Den Abschluss der Baumaßnahme feiert die Stadt am 13. August mit einem Baustellenfest.
Gemeinsam mit den Ortsvorsteherinnen Ulrike Hermann, Meike Neven und Ortsvorsteher Nils Backhaus besichtigte der Bürgermeister außerdem erste umgesetzte Projekte aus dem Förderprogramm der Kleinstmaßnahmen der Dorfentwicklung Winsener Geest. Die neue Fördermöglichkeit ermöglicht es auch kleinere Vorhaben schnell und unbürokratisch umzusetzen. Dazu gehören unter anderem die Jugendbänke beim MTV Pattensen, das Waldsofa und der Bouleplatz in Bahlburg, die Erneuerung der Leitungen am Erntefestplatz in Scharmbeck sowie neue Schautafeln in allen drei Ortsteilen. Für die Verbesserung des Fischteiches in Scharmbeck liegt der Stadt inzwischen der Förderbescheid vor. „Die vielen Ideen und das große Engagement vor Ort zeigen, wie lebendig unsere Ortsteile sind. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die sich mit Kreativität und persönlichem Einsatz für ihre Dörfer stark machen“, sagte der Bürgermeister.
Im Rahmen seiner Sommertour verschaffte sich der Bürgermeister zudem bei den Sportvereinen MTV Rottorf, MTV Hoopte und MTV Laßrönne einen Überblick über den Stand der in den vereinseigenen Sporthallen umgesetzten Maßnahmen, die der Stadtrat durch die Bewilligung entsprechender Zuschüsse unterstützt hat.
Ein weiterer Halt führte auf den städtischen Friedhof in Roydorf, den der Bürgermeister gemeinsam mit der Ortsvorsteherin Beate Westphal besuchte. Friedhöfe sind Orte der Trauer, der Erinnerung und zugleich Teil der Dorfgeschichte. Die Stadt unterhält Friedhöfe in Borstel (17.800 Quadratmeter), Luhdorf (13.850 Quadratmeter) und Roydorf (13.200 Quadratmeter) und investiert dort mit Augenmaß in die Infrastruktur. Auf dem Friedhof in Roydorf befindet sich zudem ein Kriegsgrab mit dauerhaftem Bestandsschutz. Neben den klassischen Bestattungsformen gewinnen neue Angebote zunehmend an Bedeutung. So wurde 2019 in Roydorf ein Bestattungshain geschaffen, seit Mitte 2020 sind Baumbeisetzungen unter insgesamt 20 Bestattungsbäumen möglich. Im Jahr 2021 wurde außerdem die Fläche der Urnenwahlgräber in Rasenlage teilweise erneuert. Bis zu 30 Beerdigungen werden in Roydorf jährlich organisiert. Der Bürgermeister dankt den Ortsvorsteherinnen Beate Westphal und Hendrike König sowie Ortsvorsteher Rolf Gevers sowie der städtischen Friedhofsverwaltung und den Mitarbeitenden der Friedhofspflege für ihr großes Engagement bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe
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