**Rekordjahr für den Storchennachwuchs**
von Landkreis Harburg reaktionell gekürzt am 07.09.2026
**175 Jungstörche sind in diesem Sommer im Landkreis Harburg ausgeflogen – so viele wie seit mindestens 60 Jahren nicht mehr.**
Der Landkreis Harburg bleibt eine Hochburg des Weißstorches. Insgesamt zogen 81 Brutpaare in diesem Jahr 175 Jungvögel groß. Zum Vergleich: 2025 waren es 130 Jungstörche, 2021 noch 90 bei 55 Brutpaaren.
Besonders wohl fühlen sich die Störche entlang der Elbe, in der Elbmarsch sowie im Raum Winsen und Seevetal.
Die Betreuung der Storchenpaare übernehmen Ehrenamtliche des Naturschutzbundes NABU. Unterstützt wird die Arbeit finanziell durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg.
Trotz der positiven Entwicklung mahnen die Naturschützer, beim Artenschutz nicht nachzulassen. Feuchtwiesen und intakte Auen werden weiterhin seltener. Davon sind neben dem Weißstorch auch Arten wie Kiebitz, Feldlerche oder Braunkehlchen betroffen.
Gefahren für den Weißstorch bleiben zudem Veränderungen in der Landwirtschaft, Plastik und andere Abfälle in den Nestern sowie die Folgen des Klimawandels.
Die Jungstörche haben den Landkreis inzwischen bereits in Richtung Süden verlassen. Viele Tiere ziehen heute allerdings nicht mehr bis nach Afrika, sondern überwintern wegen der milderen Temperaturen in Spanien, Portugal oder zunehmend auch in Mitteleuropa.
**Quelle: Landkreis Harburg**
[www.lueneburgaktuell.de](http://www.lueneburgaktuell.de)
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