Winsen, am Mittwoch den 02.09.2026

Probe für den Ernstfall: Warnsysteme auf dem Prüfstand

von Winsen Aktuell redaktionell gekürzt am 02.09.2026


Warntag im Landkreis Harburg: Sirenen, Warn-Apps und Handys werden getestet

Am Donnerstag, 10. September, beteiligt sich der Landkreis Harburg am bundesweiten Warntag. Ab 11 Uhr werden Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast getestet. Um 11.45 Uhr folgt die Entwarnung.

Die zentrale Probewarnung wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ausgelöst und über verschiedene Kanäle verbreitet. Dazu gehören unter anderem NINA, BIWAPP und Katwarn, Radio und Fernsehen sowie Cell Broadcast auf geeigneten Mobiltelefonen.

Auch die Einsatzleitzentrale im Winsener Kreishaus löst um 11 Uhr die Warnsirenen im Landkreis aus. Zu hören ist eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton. Im Ernstfall bedeutet dieses Signal: Es besteht eine ernstzunehmende Gefahr, weitere Informationen und Verhaltenshinweise sollten umgehend beachtet werden.

Um 11.45 Uhr folgt die Entwarnung mit einem einminütigen gleichbleibenden Dauerton.

Im Landkreis Harburg sind derzeit 317 Sirenen in Betrieb. In den vergangenen zwei Jahren wurden 64 moderne Anlagen neu errichtet oder ältere Sirenen ersetzt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf den hochwassergefährdeten Gebieten entlang der Elbe, unter anderem in Winsen, Stelle, Seevetal, Neu Wulmstorf und der Elbmarsch.

Die neuen Anlagen können teilweise auch Sprachdurchsagen verbreiten und verfügen über Akkus, sodass Warnungen auch bei Stromausfällen möglich bleiben.

Parallel wird Cell Broadcast getestet. Dabei erhalten empfangsbereite Mobiltelefone in den jeweiligen Funkzellen automatisch eine Warnmeldung – ohne App oder Registrierung. Erstmals soll beim Warntag 2026 auch die Entwarnung um 11.45 Uhr über Cell Broadcast erfolgen.

Am Warntag besteht keine Gefahr. Besondere Verhaltensmaßnahmen sind nicht erforderlich.

Quelle: Landkreis Harburg

www.winsenaktuell.de

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© Fotos: Landkreis Harburg reaktionell gekürzt


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