Winsen, am Dienstag den 13.10.2026

Nicht wegschauen, sondern handeln: Erste Hilfe macht Schule

von Joh.-Peter-Eckermann-Realschule am 13.10.2026



Mehr als eine Million meldepflichtige Schulunfälle wurden 2025 bundesweit registriert, darunter über 82.000 an Realschulen. Das zeigen Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Wie wichtig schnelle und kompetente Hilfe im Schulalltag ist, wissen nun auch 18 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 der Johann-Peter-Eckermann-Realschule. Sie absolvierten eine dreitägige Ausbildung zu Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern.
Unter der Anleitung von Michael Keim vom DRK Harburg-Land e. V. lernten die Jugendlichen, Verletzungen zu versorgen, die stabile Seitenlage anzuwenden und bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand Wiederbelebungsmaßnahmen einzuleiten. Praktische Übungen und realitätsnahe Notfallsituationen standen dabei im Mittelpunkt.
Für Anika Hafner, die den Schulsanitätsdienst als verantwortliche Lehrkraft betreut, geht es dabei um weit mehr als Erste Hilfe. Die Jugendlichen lernten, Verantwortung zu übernehmen, aufmerksam zu sein und füreinander einzustehen. Auch die 14-jährige Ronja Mohr zeigte sich von der Ausbildung begeistert. Besonders die praktischen Übungen hätten ihr Sicherheit gegeben, im Ernstfall ruhig zu bleiben und anderen zu helfen.
Die neu ausgebildeten Schulsanitäter verstärken künftig den bestehenden Sanitätsdienst und unterstützen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler insbesondere während der Pausen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Schulalltag und zeigen zugleich, wie selbstverständlich soziales Engagement Teil des Schullebens sein kann.

© Fotos: Joh.-Peter-Eckermann-Realschule


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