Winsen, am Samstag den 24.01.2026

Krankenhäuser bleiben in kommunaler Hand

von Landkreis Harburg am 23.01.2026


„Die Krankenhäuser in Buchholz und Winsen bleiben unverändert in kommunaler Trägerschaft. Das hat sich bewährt. Gleichzeitig werden wir sie so aufstellen, dass sie auch in Zukunft eine sichere, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung effizient gewährleisten. Eine Privatisierung des Unternehmens oder einzelner Unternehmensteile ist kein Thema.“ Das betonte Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat Rainer Rempe angesichts jüngster Spekulationen.

„Der Landkreis Harburg steht zu seinen Krankenhäusern Buchholz und Winsen in kommunaler Trägerschaft. Dies sichert die Gesundheitsversorgung im Landkreis heute und künftig modern und zuverlässig. An der jetzigen Trägerschaft und den beiden Standorten werden der Landkreis, der Aufsichtsrat und die Klinikgeschäftsführung festhalten. Das habe ich persönlich als Aufsichtsratsvorsitzender und als Landrat in der Vergangenheit bereits mehrfach betont und dazu stehe ich uneingeschränkt, wie auch der gesamte Aufsichtsrat geschlossen. Alle anderslautenden Behauptungen entbehren jeder Grundlage“, so Rempe.

Um die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen, hat der Aufsichtsrat bereits im Spätsommer 2025 den Startschuss für eine umfassende Restrukturierung der Krankenhäuser Buchholz und Winsen gegeben. Denn das Gesundheitssystem in Deutschland steht unter hohem Druck, dasselbe gilt für die kommunalen Krankenhäuser. Die steigenden Preise der Inflationsjahre haben in vielen Häusern und auch in den Krankenhäusern Buchholz und Winsen zu erheblichen Defiziten geführt, die nicht kompensiert werden konnten.

„In der Verantwortung des Landkreises liegt es auch, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln sorgsam umzugehen“, betonte Landrat Rempe. „Deshalb wird aktuell geprüft, wie die gemeinnützige Krankenhausgesellschaft so wirtschaften kann, dass die medizinische Versorgung heute und in Zukunft auf hohem Niveau und zuverlässig angeboten werden kann. Gleichzeitig soll der Verlustausgleich durch die Mittel des Landkreises als Träger so weit als möglich reduziert werden, um die angespannten kommunalen Kassen nicht weiter zu belasten. Mit dieser Prüfung ist aktuell die Oberender AG beauftragt, die über eine ausgewiesene Expertise darin verfügt, gerade bei unveränderter Trägerschaft, zukunftsweisende Konzepte in medizinischer wie wirtschaftlicher Sicht zu erstellen.“

Foto ©Landkreis Harburg / Bildunterschrift:
Landrat Rainer Rempe erteilt Spekulationen zu Veränderungen in der Trägerschaft der Krankenhäuser eine klare Absage. Die kommunale Trägerschaft hat sich bewährt, eine Privatisierung ist kein Thema.



© Fotos: Landkreis Harburg


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