Winsen, am Freitag den 24.04.2026

Gefahrstoffe unbedingt richtig entsorgen

von Landkreis Harburg am 24.04.2026


vermutlich nicht getrennte und falsch entsorgte Gefahrstoffe und Elektroschrott haben am Mittwoch einen Brand in der Müllumschlaganlage in Nenndorf ausgelöst. Dort hatte es deswegen bereits am Freitag gebrannt. Beide Male hatten Mitarbeiter den Rauch schnell bemerkt und das Feuer gelöscht. Der Brand hatte jeweils nur während der Löscharbeiten Einschränkungen im Betriebsablauf zur Folge, die Anlage kann unverändert geöffnet bleiben.

Auslöser am Freitag waren vermutlich Abfälle aus dem Werkstattbereich, die durch eine chemische Reaktion in Brand geraten sind. Auch am Mittwoch war vermutlich eine chemische Reaktion Ursache.

Die Abfallwirtschaft des Landkreises Harburg appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger, gerade bei gefährlichen Abfällen, bei Gefahrstoffen und Elektroschrott, unbedingt auf die sichere Entsorgung zu achten. „Akkus und Batterien im normalen Hausmüll sind im wahrsten Sinne brandgefährlich, gerade wenn sie beschädigt werden“, betont Michael Kröger von der Abfallwirtschaft. „Umso wichtiger ist die korrekte Trennung und Sammlung von gefährlichen Abfällen.“

Gefahrstoffe können auf der Müllumschlaganlage Nenndorf und dem Kompostplatz in Drage oder beim Schadstoffmobil kostenfrei abgegeben werden. Elektroschrott und dabei insbesondere kleine Lithium-Batterien und Akkus bis 500 Gramm können auf allen Entsorgungsanlagen sowie bei der kreiseigenen Firma Re-El GmbH, Königsgrund 1 in Buchholz-Vaensen, in haushaltsüblichen Mengen kostenlos abgegeben werden. So können die Lithiumbatterien in geeigneten Behältern gesammelt werden, damit sie keinen Brand auslösen können. Gleichzeitig ist anschließend die Aufbereitung und Rückgewinnung von Wertstoffen möglich. Lithium-Akkus aus E-Bikes sollten entweder direkt zum Hersteller zurückgegeben oder bei Re-El abgeben werden. Wer Akkus abgibt, sollte auch bei den kleineren Lithiumbatterien darauf achten, dass grundsätzlich die offen liegenden Pole abgeklebt werden, um ein Brandrisiko zu reduzieren.



© Fotos: Pixabay Beispielfoto


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