Funktioniert eine Wärmepumpe bei mir zu Hause?
von Landkreis Harburg am 23.01.2026sie ist für ihre effiziente Heizleistung und ihre Ökobilanz bekannt: Wer nach einer klimafreundlichen Heizung sucht und gleichzeitig steigenden Gas- und Ölpreisen ein Schnippchen schlagen will, kommt an den Überlegungen für eine Wärmepumpe nicht vorbei. Doch ist mein Gebäude für den Einsatz von Wärmepumpen überhaupt geeignet? Informationen zum Einsatz der Wärmepumpe gibt es bei einem kostenfreien Online-Vortrag mit anschließender Gruppenberatung am Montag, 9. Februar, von 17 bis 19 Uhr. Die Stabsstelle Klimaschutz des Landkreises Harburg kooperiert für dieses Angebot unter dem Motto „Energiewende zu Hause“ mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) und der Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN).
Wenn es um die Heizung der Zukunft geht, kommt schnell eine Wärmepumpe in den Blick. In mittlerweile 71 Prozent der Neubauten in Deutschland werden Wärmepumpen installiert. In Bestandsgebäuden gibt es allerdings noch viel Potenzial: Nicht nur im Neubau, auch in älteren Gebäuden kann der Einsatz von Wärmepumpen meist effizient und wirtschaftlich gestaltet werden. Das zahlt sich doppelt aus, bei den Energiekosten ebenso wie für das Klima. Denn aktuell stammen rund 40 Prozent der deutschen CO₂-Emissionen aus dem Gebäudebereich. Dabei gleicht die Wärmepumpe technisch einer Wundermaschine: Sie stellt mehr Energie bereit, als sie verbraucht – je nach Gebäude und Außentemperatur ungefähr das Zwei- bis Fünffache. Dazu holt sich die übrige Energie aus der Umgebung.
Viele sind jedoch unsicher, unter welchen Bedingungen der Einsatz von Wärmepumpen gelingt und welche Maßnahmen dafür unter Umständen am und im Gebäude noch erforderlich sind. Bei dem Online-Vortrag vermittelt ein Experte Grundwissen zum Thema. Im Fokus der Veranstaltung steht die Frage, welche Voraussetzungen für den effizienten Einsatz von Wärmepumpen erfüllt sein müssen. Danach können die Teilnehmenden in kleineren Gruppen ihre Fragen live an weitere fachkundige Energieberater und Energieberaterinnen der Verbraucherzentrale richten. Auch individuelle Fragen, die sich auf die besonderen Gegebenheiten im eigenen Haus beziehen, können gestellt werden.
Um an dem Online-Vortrag teilzunehmen, ist eine Anmeldung nötig, das geht ganz einfach über den Energiewegweiser (www.energiewegweiser.de ) über die Aktionskachel „Energiewende zu Hause (online)“.
Der Landkreis Harburg bietet neben Online-Vorträgen mit der virtuellen Energieagentur www.energiewegweiser.de ein umfangreiches Informationsangebot zu Klimaschutz und Energiefragen. Ein Service ist dabei in Zusammenarbeit mit der der Verbraucherzentrale der Wärmepumpenvergleich an. Dazu können die Angebote für eine Wärmepumpe bei der Verbraucherzentrale eingereicht werden. Nach spätestens zwei bis drei Wochen gibt es eine Analyse dieser Angebote durch zertifizierte Energieberater inklusiver telefonischer oder Videoberatung. Alle Infos zu dem Service finden sich unter https://www.energiewegweiser.de/bauen-sanieren/heizen-lueften/ (Stichwort „Wärmepumpe – Heizen mit Umweltenergie“).
Einen Überblick, wo man mit den eigenen Heizkosten im Vergleich steht, gibt der Heizspiegel (www.energiewegweiser.de/heizspiegel). Wer Sanierungen plant, ist beispielsweise beim FördermittelCheck gut aufgehoben. Der PhotovoltaikCheck ermittelt in wenigen Minuten, ob sich das Dach eines Wohngebäudes für eine Solarstromanlage eignet und berechnet den besten Ertrag. Beide Programme sind auf dem Energiewegweiser in der Rubrik „OnlineChecks“ zu finden.
Landkreis und Verbraucherzentrale Niedersachsen bieten zudem regelmäßige kostenfreie Energieberatungen mit unabhängigen und neutralen Energieberatern im Kreishaus Winsen sowie in den Rathäusern Buchholz, Elbmarsch, Hanstedt und Neu Wulmstorf an. Terminbuchungen sind ebenfalls über www.energiewegweiser.de unter der Aktionskachel „Energieberatung im Rat-/Kreishaus“ möglich.
Ansprechpartner sind auch Oliver Waltenrath und sein Team bei der Stabsstelle Klimaschutz des Landkreises Harburg, Telefon 04171 – 6936601.
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